3 Tipps um Google Docs in Opera zu nutzen

Opera-Anwender sind bei der Nutzung des Online-Textverarbeitungsprogramms Google Docs klar im Nachteil. In der Tabelle der unterstützen Browser sucht man vergebens nach dem norwegischen Export. Wer trotzdem nicht gleich aufgeben mag, findet hier drei Tipps mit denen es eventuell doch klappt.

Screenshot Google Docs in Opera 11


Google Docs in Opera 11

1. Einstellung in opera:config ändern

Das Deaktivieren der Erweiterung “ECMAScript” kann helfen um Google Docs in Opera wieder lauffähig zu machen. So funktioniert’s:

2. Obskure Spielereien mit der URL

Auf der Suche nach einer passenden Lösung stieß ich auf zwei Ansätze die zumindest bei älteren Versionen von Opera geholfen haben sollen. Hier wird folgende Manipulation der URL empfohlen:

  • Der aktuellen URL in der Adresszeile den Parameter ?browserok=true anfügen. Google selbst sagt dazu folgendes: “Please note that it is a violation of intergalactic law to use this parameter under false pretenses, so don’t let us catch you at it.
  • In einem anderen Forum wird propagiert, dass alleine durch ein Anfügen des Slashes samt Fragezeichen eine Nutzbarkeit erreicht wurde. Die Wirkung konnte vom Autor allerdings nicht bestätigt werden :-)

3. Alternativen suchen

Wer durch letztere zwei Methoden keine Lösung erzielen konnte, sollte zumindest Alternativen ins Visier nehmen, bevor er Opera frustriert wieder deinstalliert. Zwei Textverarbeitungsprogramme sind hier zu empfehlen:

  • Adobe Buzzword ist ein flashbasierendes und einfach zu nutzendes Tool. Dokumente können hier ebenfalls geteilt werden, jedoch auch mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen.
  • Als weitere Alternative kann Zoho Writer genannt werden. Sieht auf den ersten Blick umfangreich und professionell aus – ein Test könnte sich lohnen.

Welches Problem es nun genau ist, welches das Zusammenspiel von Opera mit Google Docs so zäh macht, ist mir unklar. Es findet sich ebenfalls keine echte Lösung für das Problem im Internet sondern lediglich Ansätze. Eventuell behebt ein Update von Opera bzw. Google das Problem vielleicht eines Tages. Bis zu diesem Zeitpunkt heißt es probieren.

Live HTTP Headers mit Firefox 4 nutzen

Screenshot Live HTTP Headers in Firefox 4

Live HTTP Headers in Firefox 4

Weit mehr als 100 Millionen Downloads und fast ausschließlich positives Feedback heimste Mozilla für die neueste Version ihres Browsers Firefox 4 ein. Ein Teil des Erfolges geht allerdings auf die Kappe von engagierten Add-on-Entwicklern, die pünktlich zum Release am 22. März 2011, alle ihre Tools erfolgreich aktualisiert hatten und dadurch einen problemlosen Umstieg für die Benutzer ermöglichten. Das nützliche Tool “Live HTTP Headers” scheint den Schuss allerdings noch nicht gehört zu haben und ist, zumindest wenn man das Add-on von der Mozilla-Website herunterladen möchte, nicht funktionsfähig. Doch es gibt eine Möglichkeit, um bereits jetzt wieder mit dem nützlichen Tool zu arbeiten.


Alternative Quellen nutzen

Die letzte Änderung des Projektes liegt laut der Mozilla Website bereits über ein Jahr zurück. Auf eine offizielle Version für Firefox 4 könnte man im schlimmsten Fall auch noch länger warten. In den Kommentaren zum Add-on findet sich jedoch eine Anleitung wie man aus der, für Firefox 3 kompatiblen Datei, eine funktionsfähige für Version 4 zaubern kann. Eine weitaus schnellere Variante ist es allerdings den, ebenfalls in den Kommentaren zu findenen, Link zu nutzen und das Add-on manuell zu installieren.

Live HTTP Headers für Firefox 4: Download via » psp-mode.yolasite.com (Mirror solife.cc)

Wie funktioniert die Installation?

  • Datei herunterladen
  • Im Menü von Firefox 4 auf „Extras > Add-ons“ klicken
  • Danach oben rechts (links neben dem Suchfeld) auf das “Einstellungen”-Icon klicken und dort den Punkt “Add-on aus Datei installieren” wählen
  • Jetzt einfach die vorher heruntegeladene Datei auswählen und den Browser neu starten

Unter „Extras > Live HTTP Headers“ findet man nun das Add-on wie gewohnt und kann es nutzen. In meinen Tests funktionierte nach der Installation mit der alternativen Quelle alles problemlos. Viel Spaß!

Greasemonkey-Scripts in Opera einbinden

User-Scripts sind eine tolle Sache um externe Webseiten zu erweitern oder nach eigenen Bedürfnissen zu verändern. Nach Aufruf einer beliebigen Internetseite, wird ein lokal hinterlegtes JavaScript-File in den DOM eingebunden und ausgeführt. Bekannt wurde diese Art der Webseiten-Manipulation durch das Firefox-Add-on Greasemonkey. Opera unterstüzt seit geraumter Zeit nativ diese Benutzer-Scripts und kann mit ihnen, ohne dazu vorher eine Erweiterung installieren zu müssen, umgehen. Seit der Version 11 von Opera funktioniert das sogar weitläufig problemlos. Vorausgesetzt man weiß, auf was man achten muss.

1. Das user.js-File lokal speichern

Um Greasemonkey-Dateien zu nutzen, müssen sie zuerst auf der Festplatte abgespeichert werden. Die Scripts haben normalerweise die Dateiendung “user.js” – Dies ist für die Verwendung in Opera zwingend notwendig. Der Speicherort sollte ebenfalls gut überlegt werden, da Opera nur an einem einzigen Ort nach User-Scripts sucht. Ein neuer Unterordner im Opera-Programmverzeichnis (Windows) oder im Benutzerverzeichnis (Mac) würde sich anbieten.


Opera User-Javascript-Verzeichnis

2. Das User-Javascript-Verzeichnis hinterlegen

Gut versteckt in den Einstellungen von Opera, befindet sich der Ort zum Hinterlegen des vorher erstellten Ordners. Nämlich unter “Einstellungen > Erweitert > Inhalte > JavaScripts-Optionen”. Ganz unten findet man den Punkt “User-Javascript-Verzeichnis” wo der Speicherort für User-Scripts definiert wird. Alle zu verwendenden Greasemonkey-Scripts sollten sich in diesem Ordner befinden.

3. Es kann los gehen

Ein Reload, der durch ein Script zu manipulierenden Seite, reicht aus, um zu Testen ob die Installation erfolgreich war. Zugegeben ist das Firefox-Original komfortabler im täglichen Gebrauch, da man Scripts direkt via Browser installieren, bearbeiten, löschen und sogar gezielt deaktivieren kann.

Wer auf der Suche nach guten User-Scripts ist, der findet unter userscripts.org genug vorgefertigte Exemplare zum Verbessern oder Erweitern, diverser Internetseiten. Wer UserScripts für last.fm sucht, findet auf solife.cc drei Stück. Viel Spaß beim Anpassen des Internets nach den eigenen Vorstellungen mit Opera!