Versteckte tierische Inhaltsstoffe in Lebensmitteln

Egal ob Vegetarier oder Veganer: Beide haben wenig Interesse an toten Tieren in ihrem Essen. Der bewusste Fleischverzicht vieler Menschen ist vor allem in den Supermärkten zu erkennen. Nicht selten schiebt man seinen Einkaufswagen mittlerweile an Regalen vorbei, die sich ausschließlich der – scheinbar – vegetarischen Ernährung widmen. Scheinbar, weil viele pflanzliche Lebensmittel trotzdem unerwartete tierische Inhaltsstoffe enthalten.


Vegane Lebensmittel

Garantiert pflanzlich und gesund!

In vielen Lebensmitteln ist die Verwendung tierischer Inhaltsstoffe nicht erkennbar. Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert in Deutschland daher strengere gesetzliche Vorgaben zum Thema. Zudem sind die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ nach wie vor juristisch nicht eindeutig definiert. Da hilft zwangsläufig nur der Blick auf die Zutaten-Liste, da sich der Konsument auf viele Gütesiegel nicht einwandfrei verlassen kann.

3 Nahrungsmittel, in denen niemand tierische Zutaten vermutet:

  • Kartoffelchips: Chips sollten zumindest dem Namen nach aus Kartoffeln bestehen. Tun sie aber nicht immer. Der Blick auf die Rückseite der Verpackung zeigt, dass Kartoffelchips Spuren von Schweinen, Rindern, Geflügel, Wild und auch Fischen enthalten können.
  • Fruchtsaft: Orangensaft besteht aus Orangen, Apfelsaft aus Äpfeln. Klar. Und leider falsch. Beliebte Getränke wie „hohes C“ verwenden Gelatine um Vitamine zuzusetzen. Deswegen lieber zu Bio-Säften vom Bauern um’s Eck greifen (und direkt nach den Inhaltsstoffen fragen) oder tier- und zuckerfreie Alternativen wie Tee trinken. Tees, wie Jiaogulan Tee oder Matcha Tee schmecken übrigens nicht nur gut, sondern sind auch richtig gesund.
  • Brot: Auch Brot ist nicht zwangsläufig vegan. Speziell dann nicht, wenn es von Großbäckereien kommt, die als Mehlbehandlungsmittel L-Cystein einsetzen. Die Substanz wird aus Schweineborsten und Federn gewonnen und beeinflusst die Verarbeitungseigenschaften von Brotteig. Deswegen Gebäck lieber vom Bäcker ums Eck kaufen, anstatt aus dem Supermarkt.

Die Liste von scheinbar vegetarischen oder veganen Lebensmitteln, könnte noch weiter fortgeführt werden. Fertigsuppen (z.B. Tomatensuppen die Speck enthalten) und andere Convenience Produkte (wie „vegetarische“ Nuggets aus dem Tiefkühlregal) erfordern ebenfalls den Blick auf die Beschreibung der Inhaltsstoffe. Wer also genau kontrolliert, kann seinem Körper, der Umwelt und den Tieren etwas Gutes tun! Diese Zeit sollte jeder aufbringen können und ganz ehrlich: Es ist kein Nachteil, zu wissen was man isst, oder?

45 Min – Die Milch-Lüge jetzt online ansehen (NDR-Dokumentation)

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Zum Ansehen und Verteilen:
45 Min – Die Milch-Lüge

Glückliche Kühe auf der sonnigen Weide, Sportler mit dem kraftbringenden Glas Milch in der Hand und die gesunde Kinderschokolade. Die Milchindustrie hat allerhand zu tun, um die Menschen mit ihrer Werbung weiterhin im Glauben zu lassen, dass ihre Produkte ein Stück Tradition, Lebenskraft und Ursprung sind. Dass Kuhlmilch, also Muttermilch für Kälber (Stichwort: Säugetier), Krankheiten wie Neurodermitis, Asthma und Diabetes auslöst und befördert, erkennen viele nicht. „45 Min – Die Milch-Lüge“ eine Dokumentation des NDR, möchte nun für mehr Klarheit sorgen, mit dem Mythos Milch aufräumen und Bilder zeigen, die Licht ins Dunkel bringen.

Die Sendung ist nun auch online anzusehen. Vermutlich jedoch in einer gekürzten (zensierten) Version. Wie sonst ist zu erklären, warum der NDR den ersten Ausstrahlungstermin ohne Begründung abgesagt hat und erst Monate darauf diese Dokumentation veröffentlichte? Was übrig blieb, enthält trotzdem noch genug Sprengstoff, um viele Menschen zum Nachdenken zu bewegen:

Weitere Quelle: Die Milch-Lüge auf ndr.de

Eine wichtige Information wurde leider in diesem Beitrag vergessen: Für all jene die keine Kuhmilch aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen trinken wollen, bleibt eine große Auswahl an pflanzlichen Alternativen: Sojamilch, Reismilch, Hafermilch und viele mehr in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die Pflanzenmilch kann sowohl zum Kochen, Backen, für das Müsli oder Pur verwendet werden – kein Spur von Verzicht also.