45 Min – Die Milch-Lüge jetzt online ansehen (NDR-Dokumentation)

45 Min – Die Milch-Lüge Online ansehen
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45 Min – Die Milch-Lüge

Glückliche Kühe auf der sonnigen Weide, Sportler mit dem kraftbringenden Glas Milch in der Hand und die gesunde Kinderschokolade. Die Milchindustrie hat allerhand zu tun, um die Menschen mit ihrer Werbung weiterhin im Glauben zu lassen, dass ihre Produkte ein Stück Tradition, Lebenskraft und Ursprung sind. Dass Kuhlmilch, also Muttermilch für Kälber (Stichwort: Säugetier), Krankheiten wie Neurodermitis, Asthma und Diabetes auslöst und befördert, erkennen viele nicht. „45 Min – Die Milch-Lüge“ eine Dokumentation des NDR, möchte nun für mehr Klarheit sorgen, mit dem Mythos Milch aufräumen und Bilder zeigen, die Licht ins Dunkel bringen.


Die Sendung ist nun auch online anzusehen. Vermutlich jedoch in einer gekürzten (zensierten) Version. Wie sonst ist zu erklären, warum der NDR den ersten Ausstrahlungstermin ohne Begründung abgesagt hat und erst Monate darauf diese Dokumentation veröffentlichte? Was übrig blieb, enthält trotzdem noch genug Sprengstoff, um viele Menschen zum Nachdenken zu bewegen:

Weitere Quelle: Die Milch-Lüge auf ndr.de

Eine wichtige Information wurde leider in diesem Beitrag vergessen: Für all jene die keine Kuhmilch aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen trinken wollen, bleibt eine große Auswahl an pflanzlichen Alternativen: Sojamilch, Reismilch, Hafermilch und viele mehr in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die Pflanzenmilch kann sowohl zum Kochen, Backen, für das Müsli oder Pur verwendet werden – kein Spur von Verzicht also.

Geschlachtete ukrainische Hunde zwischen den Mahlzeiten

Wenn ab 8. Juni 2012 in Polen und der Ukraine die Fußball-Europameisterschaft 2012 abgehalten wird, haben die dortigen Straßen sauber zu sein. In Städten wie Kiew oder Lwiw leben tausende herumstreunende Hunde. Ein Zustand der bislang nicht allzu tragisch war, nun jedoch zu einem ernstzunehmenden Problem wird. Wenn im Sommer nächsten Jahres Fans und Medien das Land besuchen, soll das Stadtbild den internationalen Erwartungen entsprechen. Der bislang gelebte Alltag muss dem strukturierten und geordneten Glanz weichen. Das Marketing einer Stadt hat keinen Platz für vierbeinige, womöglich sogar kranke, Lebewesen ohne Zuhause. Die Lösung der ukrainischen Regierung lautet also: Eine sofortige Säuberung der Straßen. Wie? Vergiften, erschlagen, wenn es sein muss bei lebendigem Leibe verbrennen.

Getöteter Hund

Massaker an heimatlosen Hunden

Erste Bilder und Videos dieser Säuberungsaktionen tauchten vor wenigen Wochen in der Öffentlichkeit auf – und bleiben nicht unbemerkt. Mit einer viralen Wucht, wie es sich jeder Marketer für eine Kampagne nur erträumen könnte, wird das Thema öffentlich weitergetragen. Die erschreckenden Aufnahmen werden tausendfach geteilt, Facebook-Gruppen gegründet und eine Diskussion in Gang gebracht. Es wird mobilisiert, informiert, diskutiert. Die Bilder der erschlagenen Hunde am Straßenrand berühren die Menschen. Über das Internet wird zum Boykott der EM, teilweise sogar der Sponsoren aufgerufen, die Bilder und Videos werden verbreitet. Nur wenige Menschen dürfte es geben, die in den letzten Wochen nichts über diese Säuberungsaktionen erfahren haben. Eine Solidarität für die ermordeten Hunde wird geweckt, der Goliath im Spiel scharf kritisiert. Barbarische Grausamkeit wird der ukrainischen Regierung vorgeworfen.

Warum aber mag man das Töten dieser unschuldigen Hunde nicht akzeptieren, ja sogar scharf kritisieren und beißt ohne weiter darüber nachzudenken, wenige Minuten nach verbreiten der Nachricht, in das panierte Schnitzel, die Leberkäsemmel oder das Wurstbrot – konsumiert somit das Resultat eines ähnlich ungleichen Kampfes. Warum ist es derartig selbstverständlich und einfach das qualvolle Leben dieser getöteten Schweine, Kälber und Hühner kommentarlos auszublenden? Warum wird ungleich gemessen, geurteilt und empfunden – ein unreflektiertes Maß von Recht und Unrecht angewendet?

Getötetes Schwein

Über 99% aller Schweine in Österreich kommen,
außer bei der Fahrt zum Schlachthof, nie ins Freie.

Bilder von zu tote geprügelten, in Blutlachen liegenden Hunden sind für die meisten Menschen nur schwer anzusehen. Bei vielen Personen rührt sich Wut und sogar Trauer. Liegt es daran, dass es sich um die Spezies Hund handelt, den angeblich besten Freund des Menschen, unser meist geliebtes Haustier? Sind hunderttausende Schweinen, die gerade in diesem Moment auf engen Raum, in ihrem eigenen Kot und Urin auf hartem Vollspaltenboden stehend dahinvegedieren, weniger Wert weil sie einst vom Menschen zu Nutztieren konstituiert wurden? Ist es also der Unterschied der Spezies der uns auf dem einen Ohr taub macht?


Paul McCartney liefert mit seiner Aussage “If slaughterhouses had glass walls, everyone would be a vegetarian” einen weiteren möglichen Grund, der ungleichen Wahrnehmung. Der grausame Alltag von hunderttausend Tieren ist für den Menschen nicht sichtbar – die Wahrheit versteckt hinter massiven Betonwänden mit Milchglasfenster, eingebettet in den Glauben vieler Menschen, dass es dass Produkt Schnitzel gibt, es gesund und lecker sei und damit basta. Allein in Österreich leben weit über drei Millionen Schweine. Einzig die Frage stellt sich: Warum sieht man nie eines davon? Schockieren die Bilder von einzelnen der hunderttausend ermordeten Straßenhunde vielleicht deshalb, weil es für die Abermillionen anderen Tiere keine ähnlichen massentauglichen Bilder und Videos gibt? Wohl kaum.

Neben großen Werbekampagnen in denen glückliche Kühen mit Tiroler-Hüten für ihr eigenes Fleisch werben, den Menschen versucht wird durch Gütesiegel Tradition und Qualität einzureden und am Ende des Tages der Discounter noch über gesundes BIO-Geflügel schwadroniert, bleibt wenig Platz für eine Wahrheit die kalt und brutal ist. Es sind also auch die Medien, das Weltbild in dem wir leben und unsere Umwelt, die stark ausschlaggebend sind für Mitleid auf der einen und Gleichgültigkeit auf der anderen Seite.

Earthlings ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch
und die Nutzhaltung von Tieren.

Doch bei aller Reflektion der ungleichen Wahrnehmung und Handlungsweise, keimt das kleine Pflänzchen der Hoffnung. Jenes, dass zeigt, dass Mitgefühl für andere Lebewesen breitflächig existieren kann, dass es Menschen gibt, die es grausam finden, wenn unschuldige Lebewesen gequält, geschlagen und getötet werden und dass die Bereitschaft besteht, etwas dagegen zu tun und sei es nur in der Verbreitung solcher Nachrichten. Wie lang und vor allem was muss getan werden, um einen Paradigmenwechsel zugunsten einer tierleidfreien Wahrnehmung im Alltag zu fördern? Wichtig  ist es begreifbar zu machen, dass Tierqual auch etwas mit dem eigenen Mittagsteller zu tun hat – zu verstehen, dass McDonald Millionen in Werbung für Fleisch aus dem Inland investiert, um von den gequälten Lebewesen von denen es kommt abzulenken.

Hunderttausende Hunde wurden bisher und werden weiterhin in der Ukraine für ein Fußball-Event ermordet. Empfindsame Lebewesen die, auch wenn es ihnen der Mensch gerne abspricht, die Fähigkeit des Leidens und des Schmerzes besitzen. Starre Augen die zeigen, dass dieses Wesen leben wollte – genauso wie die des ermordeten Schweines, des Rindes, der Gans, des Fisches und des Huhnes. Sowohl die Bilder aus der Ukraine, als auch die der Nutztierhaltung zeigen keine Gerechtigkeit – egal wie man es dreht. Was den anderen Tieren geschieht, sollte uns nicht nur leid tun, es sollte uns auch zum Handeln und Umdenken bewegen. Gerechtigkeit darf nicht dort enden, wo die eigene Bequemlichkeit beginnt. Wo Mitgefühl und Wut gegen Ungerechtigkeit existiert, ist auch Platz für den nächsten Schritt des Mitgefühles. Den Schritt über den Tellerrad. Die Zeit dafür ist reif.

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“Wir müssen den Dreh in die ethische Richtung hinbekommen” – Christian Vagedes im Gespräch

Christian Vagedes ist Buchautor, Designer und Vorsitzender der Veganen Gesellschaft Deutschland. Mit Aktionen und Kampagnen versucht er Aufklärungsarbeit für eine vegane Lebensweise und deren Vorteile zu leisten. Nach mehrjähriger Arbeit ist sein Buch veg up seit Herbst im sicht-Verlag erhältlich. Ein Interview über das Thema Veganismus, Öffentlichkeitsarbeit und einem langen Weg zum Ziel von Franz Dumfart.

Foto Christian Vagedes


solife.cc: Hallo Christian, mit ethischem Antrieb versuchst du täglich Menschen aufzuklären und für ein tierleidfreies Leben zu begeistern. Euer Verein scheint sich innerhalb weniger Monate gut entwickelt zu haben und zeigt allerorts Präsenz. Wer für eine, in der Gesellschaft meist unverstandene Lebensweise, eintritt, steht zwangsläufig im Mittelpunkt der Kritik. Wie gehst du mit diesem Druck um und motivierst dich Tag für Tag?
Christian Vagedes: Neulich meinte jemand mal, dass ihn das mit der Kritik an die Frühgeschichte der Grünen erinnere, in der es hieß: Kopf raus, Rübe ab. Auf deutsch: Wer sich wirklich engagiert und was unternimmt, wird auch eher kritisiert als der Andere, der zwar viel redet und kritisiert, aber selbst nichts unternimmt. Ich gewöhne mir mehr Gelassenheit an und was mich antreibt sind die Menschen, die wir mit unserer Arbeit begeistern. Und wenn man sieht, dass sich Menschen zurückmelden, die aufgrund des Engagements erst vegan geworden sind – das steigert meine Freude und Motivation um so mehr.
solife.cc: Duve und Foer haben mit ihren Büchern viele Menschen zum Umdenken bewegt. Aufgrund des inkonsequenten Fazits beider Autoren (Vegetarisch in Ordnung, Vegan richtig, aber schwierig und deshalb für beide nicht denkbar) richten sie aber auch Schaden an. Wie siehst du diese beiden Phänomene und ihre Massenwirkung?
Christian Vagedes: Beide Bücher sind historische Meilensteine in ihrer Wirkung gegenüber Menschen, die sich mit dem Thema noch nie auseinandergesetzt haben. Ich teile aber die Kritik und gehe deshalb mit veg up. die veganisierung der welt einen Schritt weiter. Mein Buch zeigt klar, dass die Veganisierung der Welt ein logischer und konsequenter Schritt aufwärts in unserer Evolution ist. Ich nenne einige prominente Kronzeugen wie Charles Darwin und Rudolf Steiner.
solife.cc: Ernährungs-Gewohnheiten sind tief verankerte Aspekte im Leben eines Menschen. Für einen Großteil der Verbraucher ist der Umstieg auf eine vegane Lebensweise schlicht unvorstellbar. Sind daher Zwischenschritte, beispielsweise ein vegetarischer Tag in der Woche, ein notwendiger Anfang oder siehst du darin eine Legitimierung einer grundlegend falschen Lebensweise?
Christian Vagedes: Die Frage lässt sich nicht leicht beantworten: Wenn es Zwischenschritte sind, sind auch diese begrüßenswert. Wer bei den Zwischenschritten stehen bleibt, bewegt sich zu wenig, während gleichzeitig Menschen hungern, Tiere leiden und der Regenwald weiter gebrandschatzt wird. Deshalb bekommt man manchmal Bauchweh, wenn man sieht, mit welcher Geduld manche Minischritte zu großen Taten erklärt werden. Andererseits führen auch kleine Schritte vorwärts.
»Im Moment gibt es immer mehr Menschen, die von heute auf morgen vegan werden und das erkennen, was Gandhi den Geist der Wahrheit genannt hat, dass alles zusammengehört, dass Tiere Schmerzen empfinden, dass Menschen hungern, weil wir die falsche Ernährung haben”
Christian Vagedes in der taz
solife.cc: In einem Spiegel-Bericht stolperte ich über ein interessantes Zitat. Sinngemäß ging es darum, dass kein Leben und kein Gewinn in unserer konstruierten Gesellschaft möglich ist, ohne des Leidens eines anderen Lebewesens dafür. Wo beginnt und endet dein Anspruch, dein Leben soweit es möglich ist ethisch und nachhaltig zu bestreiten? Wo machst du Abstriche?
Christian Vagedes: Mein persönliches Ziel habe ich so definiert: Ich tue das, was für mich ethisch möglich ist und versuche mein ethisches Verhalten zu steigern. So trinke ich, wenn ich Kaffee trinke, gezielt bio und fair gehandelten. Wenn möglich versuche ich vegan immer mit bio und fairtrade zu kombinieren. Der Autor des Spiegels mag recht haben und umso mehr sollten wir uns jetzt mit vereinten ethischen Kräften darum bemühen, dass wir eine Schubumkehr hinbekommen. Es kommt im Moment darauf an, dass wir den Dreh in die ethische Richtung hinbekommen und ich bin mir sicher, dass wir das schaffen, wenn wir Menschen begeistern und wachrütteln.
solife.cc: Im Sommer endete der österreichische Prozess gegen 13 (Tierschutz-)Aktivisten. Wie hast du das Verfahren wahrgenommen und welche Schlüsse kann man aus den Freisprüchen ziehen?
Christian Vagedes: Was da lief war ein Zurück in die dunkle Vergangenheit totalitärer Zeitabschnitte. Doch Recht und Gerechtigkeit haben gewonnen. So einfach, wie die Lobbys sich das vorstellen, geht das heute nicht mehr. Wir müssen aber alle wachsam sein und ich fordere jeden einzelnen Menschen genau dazu auf.
solife.cc: “Eine vegane Lebensweise zerstört viele Industriezweige und somit Existenzen. Ein Bio-Bauernhof tut nun wirklich niemandem etwas” – Was sind deine Antworten auf solche und ähnliche Aussagen – wäre ein Umstieg auf biologische Produkte als erster Schritt denkbar?
Christian Vagedes: Wenn man sich alles genau durchrechnet kann man bio für alle nur machen, wenn wir die Landwirtschaft veganisieren. Bio nur für wenige ist unsozial. Leider werden auch auf Biobauernhöfe Tiere so behandelt, wie das Gewaltallergiker wie ich nicht mehr ertragen können und länger dulden möchten. Bio-vegan ist klasse. Keine Frage.
solife.cc: Immer wieder kann man via Facebook verfolgen wie diverse ideologische und auch persönliche Streitereien zwischen Veganern öffentlich ausgefochten werden. Trennst du deine Meinung als Privatperson ganz klar von der des Vorsitzenden? Ist dies im Internet überhaupt möglich bzw. zielführend für ein positives Bild nach Außen?
Christian Vagedes: Manchmal muss ich mich vielleicht im Interesse des großen Ganzen bändigen, aber um authentisch zu sein, bleibe ich schon ich selbst. Es gibt Stimmen, die wollen alles, was ich schreibe oder was ich sage vorher abstimmen lassen – da mache ich allerdings nicht mit. Da ich voll und ganz hinter den Zielen und Aufgaben der Veganen Gesellschaft Deutschland stehe, fällt es mir sehr leicht, da in keine Konfliktsituationen zu kommen. Nicht jeder Streit ist identisch mit Kampf. Streit kann sehr produktiv sein, wenn man zueinander findet und etwas dabei herumkommt. So hat unser Engagement gegen die Teilnahme eines Weltmilchkonzerns auf der Veggieworld zwar auch ein paar Leute irritiert, die Angst davor haben, dass angeblich bestimmte Konzernvertreter sie schräg angucken, was ich nicht glaube, aber letztlich hat der Vegetarierbund dann doch eingelenkt und hat diesen Konzern fürs nächste Mal nicht erneut eingeladen. Dieser Streit war also produktiv, wenn auch für mich nicht das schönste Ereignis der letzten Monate. Man muss unterschiedliche Standpunkte vertreten können und wenn man Chancen auf Änderungen sieht, lohnt es sich, die auch konsequent einzufordern.
solife.cc: Wie sieht deine Vision für ein Deutschland im Jahre 2020 aus? Welche Veränderungen müssten eingetreten sein, damit du zufrieden auf die letzten zehn Jahre Arbeit zurückblicken kannst?
Christian Vagedes: Die Ernährungslügenfassade ist in sich zusammengebrochen. Nicht zuletzt, weil sich der Zusammenhang zwischen Tierprotein und Überflusskrankheiten herumgesprochen hat. Überall gibt es vegane Supermärkte und vegane Kindertagesstätten, vegane Mensen, Schulkantinen usw. Die Subventionierung von Fleisch und anderen nichtveganen Produkten ist abgeschafft und vegane werden gefördert. Den Krankenkassen geht es wieder besser, da weniger Menschen erkranken. Da, wo es noch nicht vegane Produkte gibt, ist es vielen Menschen bereits peinlich, nichtvegane Produkte einzukaufen. Durch die Veganisierungstendenzen im Westen keimt die vegane Idee auch in Asien massiv auf, vor allem in Japan und China entdeckt man die vegane Tradition und den veganen Modernismus. Die Veganisierung führt zu mehr Gerechtigkeit in der Verteilung von Nahrungsmitteln und zu einem Wirtschaftsboom – so bekommt die Veganisierung einen Globalisierungscharakter. Besonders schön ist zu sehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich kulturell erneuern und die Veganisierung den Amerikanern dabei hilft, die positiven Aspekte ihrer Geschichte wieder in das Weltgeschehen einzubringen. Im Osten knüpfen die Russen an der Tolstoi-Tradition an und insgesamt erlebt die Kultur einen Aufschwung. Die veränderte Ernährung und ein sichtbar werdendes besseres Verhältnis zur Tierwelt führt auch zu einer Belebung des geistigen Austausches der Menschen und ihrer Kulturen, zwischen Osten und Westen, zwischen Norden und Süden.

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