Last.fm: Anzahl der Scrobbels/Lieblingslieder in Künstleransicht der Musiksammlung darstellen

Bereits vor einem Jahr schrieb ich ein Greasemonkey-Script für Last.fm, um in der Künstler-Detailansicht der Musiksammlung, die Gesamtanzahl der Scrobbels und Lieblingslieder zu sehen. Da jedoch Kleinigkeiten im Script noch nicht implementiert waren, lag der Code lange ungenutzt auf der Festplatte. Heute finalisierte ich diese Dinge und veröffentlichte das fertige Greasemonkey-Script auf userscripts.org.

Allgemeines:

Scriptname: Last.fm: Show scrobbled and loved count in User-Artist-Library
Version: 1.0
Hosting: http://userscripts.org/scripts/show/67663


Screenshots:

Features:

  • Zeigt Anzahl der Scrobbels und Lieblingslieder in der Künstleransicht der Musiksammlung (Screenshot #1)
  • Zeigt diese ebenfalls in der Album-Detail-Ansicht (Screenshot #2)
  • Funktion zur Mehrsprachigkeit eingebaut (derzeit Einträge für Englisch und Deutsch verfügbar)
  • Wenn kein Lieblingslied vorhanden ist wird nur die Gesamtanzahl der Scrobbels angezeigt

Installation:

  • Das Firefox Add-on Greasemonkey installieren und den Browser neu starten
  • Auf folgenden Link klicken und das Script installieren
  • Auf die Musiksammlung-Detailansicht eines Künstlers auf Last.fm gehen (Beispiel)

Gummibärchen: Gelatine aus tierischem Erzeugnis

Haben Sie gewusst, dass in den leckeren bunten Gummibärchen Gelatine enthalten ist? Und wenn ja: Haben Sie gewusst, dass diese Gelatine aus tierischem Erzeugnis produziert wird? Oder was in so einem Gummibär eigentlich genau enthalten ist? Und was man damit indirekt unterstützt?


Manchen Menschen ist es schon seit der BSE-Krise im Jahr 1999 bekannt. Manch anderen ist dieses Thema jedoch neu: Die Gelatine der leckeren HARIBO-Gummibärchen wird aus tierischen Produkten hergestellt. Folgendes ergab eine kurze Wikipedia-Recherche:

In Europa verwendete Speisegelatine wird zu

  • ca. 70 % aus Schweineschwarten hergestellt
  • 18 % aus Tierknochen
  • 10 % aus Häuten
  • 2 % andere Rohstoffe

Gelatine wird aus Abfallprodukten der Tierverarbeitenden Industrie gewonnen. Als Rohstoffe dienen Haut und Knochen von Schweinen. Erst die Gelatine verleiht den Bären die gummiartige Konsistenz.

HARIBO selbst rühmt sich auf ihrer eigenen Website damit nur qualitativ hochwertige Materialien zu verwerten. Das Unternehmen, das einen geschätzten Umsatz von bis zu 2 Milliarden Euro erzielt, produziert täglich 100 Millionen Goldbären. Gesegnet der, der bei solch einer Menge noch daran glaubt, dass die verwendeten Produkte von glücklichen Schweinen direkt vom Bauernhof stammen. Eher glaubhaft ist der Gedanke, dass hier Massentierhaltungsbetrieben unterstützt werden. In einem Internetblog fand ich sogar eine Hochrechnung, nach der nach 750 Schweine pro Tag nur für die Goldbärchen-Herstellung getötet werden müssen. Hierbei reden wir aber noch nicht von den ganzen anderen Gelatine-Produkten die es in der Süßigkeiten-Abteilung im Kaufhaus gibt.

Auch interessant: Drei Stück Gummibärchen entsprechen in etwa einem Stück Würfelzucker. Eine ganze Packung entspricht sogar 61 Stück Zucker. Dass so etwas also weder gut für die Zähne noch für die Figur ist, liegt auf der Hand. Manch einer denkt sogar, dass die kleinen Bären gesund sind, da sie wichtige Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Der tägliche Bedarf kann selbstverständlich mit diesem ungesunden Essen nicht annähernd gedeckt werden. Im Gegensatz zum täglichen Verzehr von Obst und Gemüse. Neben Karies entstehen gerade bei Kindern oft früh Zuckerkrankheiten.

Alternativen zum Genuss von tierischen HARIBO-Gummibärchen gibt es genügend. Ein Besuch im Reformhaus reicht aus, um Produkte mit pflanzlicher Gelatine zu erwerben. In diesen ist außerdem auch noch weniger Zucker enthalten.

Wie man diese Erkenntnis nun in seinem täglichen Alltag umsetzt, beziehungsweise seinen Kindern weiter gibt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Ein Großteil der Konsumenten ist jedoch nicht aufgeklärt und meiner Meinung nach, ist der Grund warum dies so ist, mehr als verständlich: Es rückt die kindgerechten Regenbogen-farbigen Süßigkeiten nämlich schlagartig in ein ganz anderes Licht.

Audiospur einer DVD einfach extrahieren

Nicht oft, aber zumindest manchmal kommt es vor, dass man eine Live-DVD besitzt und diese gerne samt richtigen Tags auch auf dem Computer, auf dem Mp3-Player oder einer CD für das hören im Auto haben will. Schließlich ist der Mitschnitt eines Live-Konzertes nicht nur beim Sehen vor dem Fernseher interessant.

Die Aufgabenstellung klingt nicht kompliziert: Man muss lediglich die Audiospur der DVD in ein brauchbares Audio-Format umwandeln. Was so einfach klingt ist es auch.

Nach nicht einmal fünf-minütiger-Suche bei Google stoße ich auf den DVD Audio Extractor für Windows, der genau dies zu tun verspricht. Das Programm ist 30-Tage in der vollfunktionalen Trial-Version gratis zu testen und danach für eine geringe Gebühr ohne Limitierung zu benutzen.

Der Prozess gestaltet sich unkompliziert und schnell:

  • Unter www.castudio.org das Programm downloaden und installieren
  • DVD einlegen und den DVD Audio Extractor starten
  • Das Programm erkennt die verschiedenen Audiospuren samt Kapiteln. Da eine Live-DVD die verschiedenen Lieder in Kapiteln aufteilt, erhält man eigene Einträge die genau den einzelnen Titeln entsprechen.
  • Mit einem Klick auf Next unten rechts gelangt man zur Wahl des Ausgabeformates – Feintuning möglich. Für mich war die Auswahl des Mp3-Formates ausreichend. Es ist jedoch möglich auch andere Formate und spezielle Einstellungen für diese auszuwählen.
  • Nach Bestimmung des Speicherortes (Tipp: Dort wirklich den gewünschten Ausgabeort bestimmen. Ich fand meine Enddateien später im /temp Ordner meines Windows) und weiteren Einstellungen (wie zum Beispiel der Nennung von Interpret und Album für die ID3-Tags) kann man noch die Priorität des Prozesses bestimmen und kann starten.
  • Es ist ebenfalls möglich gleich direkt die Audiospur der DVD zu konvertieren und danach sofort eine Audio-CD in einem Atemzug zu erstellen.
  • Nach Fertigstellung kann man auf die Dateien zugreifen und diese je nach Bedarf weiterverwenden.
  • Für die Bestimmung der korrekten Titel-Tags helfen externe Programme wie zum Beispiel MusicBrainz Picard

Der DVD Audio Extractor bietet noch einige nette Funktionen. Eine Auflistung aller ist nachzulesen auf der offiziellen Seite.


Nach 30 Minuten konnte ich also die Dateien sowohl in meine Musiksammlung in Itunes / am Ipod wie auch auf eine externe CD speichern. Sehr praktisch und sehr zu empfehlen und natürlich nicht nur für Live-DVDs zu verwenden. Vielleicht möchte man ja auch den Abspann eines Filmes im Auto hören? :-)

Youtube-Videos scrobbeln zu last.fm

Schon oft habe ich mich gefragt ob es möglich ist YouTube-Videos zu scrobbeln, damit diese auch in meiner last.fm Statistik aufscheinen.

Das Problem

Vielleicht kommt gleich hier die Frage auf: Warum hört man überhaupt via  YouTube-Musik? Da gibt es so einige Szenarien:

  • Man erhält eine Musik-Empfehlung in Form eines YouTube-Links
  • Man sucht selbst bei YouTube nach einem längst vergessenen Lied
  • Oder aber: Man bekommt von jemanden eine Albumempfehlung, möchte ganz schnell reinhören. Anlaufstelle Nummer 1: YouTube.

In allen Szenarien scheinen natürlich unsere gehörten Titel nicht in der Statistik von last.fm auf. Was zwar nicht schlimm, aber eben auch nicht gerade perfekt ist.

Verschiedene Lösungsansätze

  1. Greasemonkey-Script
  2. Audio-Spur aus YouTube-Videos downloaden
  3. Portal YouScrobble nutzen
  4. Manuell scrobbeln mit Universal Scrobbler

Lösungsansatz 1: Greasemonkey-Script

Für die Firefox-Erweiterung Greasemonkey gibt es ein nützliches Script, namens YouScrobble dass ziemlich genau das macht, was ich möchte: Ich habe die Möglichkeit jedes Lied zu scrobbeln nachdem ich Interpreten, Titel und Album angegeben habe.

Wie funktionierts?

  • Script installieren und beliebiges Video auf YouTube öffnen
  • Oben rechts auf die neue Schaltfläche „Scrobble“ klicken
  • Login-Daten für last.fm angeben
  • Dem Video Tags zuweisen. Das Tool versucht Vorschläge aus dem Video-Titel zu machen, die recht hilfreich sind
  • Auf „Scrobble“ klicken
  • Nach der hälfte des Videos, aber mindestens nach 30 Sekunden, wird die Titelinformationen an das last.fm Profil geschickt

YouScrobble scheint auch von last.fm akzeptiert. Zumindest wird mir beim hören folgendes auf meiner Profilseite angezeigt „Listening now using You Tube Scrobbler„. Das wiederholte hören eines Videos ist jedoch problematisch. Das Tool scrobbelt den Titel dann einfach nicht mehr. Man muss also die URL noch einmal aufrufen, was dazu führt, dass das ganze Video noch einmal geladen wird. Mit der Zeit wird es natürlich auch nervig, immer wieder die Tags einzugeben. YouScrobble merkt sich bisher eingegebene Tags zu Videos nicht.

Lösungsansatz 2: Audio-Spur aus YouTube-Videos downloaden

Die zweite Lösung wäre, sich mittels externen Programm, die Audiospur eines Videos auf die Festplatte zu speichern. Dass man sich hier jedoch in einem hochgradig illegalen Bereich befindet, dürfte auch klar sein. Gefunden habe ich auf Chip.de den Free YouTube to MP3 Converter. Auch dieser funktioniert denkbar einfach

  • Programm installieren und ausführen (Achtung hierbei auf unterwünschte Toolbars die die Software mitinstallieren will)
  • YouTube-Video-Link in Zwischenablage kopieren und im Programm einfügen
  • Unten mit „Tags…“ die richtigen Tags eingeben, Qualität der Datei auswählen und Downloaden
  • Das mp3-File wird dann am beliebigen Ort abgelegt und gespeichert

Von dort kann man das Video dann in die jeweilige Musik-Bibliothek laden und somit sooft hören und scrobbeln wie man möchte. Auch klar: Die Tonqualität von YouTube-Audio-Dateien ist nicht die beste und somit sicherlich nur eine temporäre Lösung.

Lösungsansatz 3: Portal YouScrobble nutzen

Inwiefern das oben erwähnte Greasemonkey-Script etwas mit dem Portal YouScrobble.com gemein hat, ist mir nicht bekannt. Diese Seite macht aus YouTube eine richtige Musikdatenbank mit der Möglichkeit sich Titel anzuhören und auch runterzuladen. Das ganze nutzt YouTube-Videos und das speichern von Audio-Dateien aus diesen. Albuminformationen und Auflistung ähnlicher Künstler kommt vermutlich aus der last.fm Datenkbank.  Auch hier ist die Funktionsweise schnell erklärt

  • Seite öffnen und oben nach jeweiligen Künstler / Album / Track suchen
  • Gewünschtes Ergebnis auswählen und entweder mit „Listen“ reinhören oder mit „Download“ auf die Festplatte runterladen

Am Tag kann man sich ganze zehn Titel gratis auf die Festplatte laden und somit auch zum scrobbeln verwenden. Mehr gibt es mit Registrierung und einer kleinen Zahlung. Den Zusatz „fully legal“ stelle ich jedoch stark in Frage. Tummelt sich inzwischen doch fast jedes Lied illegal als YouTube-Video im Netz. Ein weiterer Nachteil: Es kann schon mal vorkommen, dass man sich einen der unzähligen Live-Versionen von Liedern runterlädt. Somit ist einmaliges reinhören notwendig.

Lösungsansatz 4: Manuell scrobbeln mit Universal Scrobbler

Eine weitere Möglichkeit wäre die Titel, die man auf YouTube gehört hat, später einfach manuell mit dem Tool Universal Scrobbler in das Profil zu übertragen.

  • Rechts Oben einfach die last.fm Logindaten eingeben
  • Im Pulldown „Scrobble manually“ auswählen
  • Die gewünschten Daten eingeben und auf Scrobble klicken

Alternativ könnte man auch im Pulldown statt „Scrobble manually“ den Punkt „MusicBrainz“ wählen. Dort den Künstler-Namen eingeben und sich so zu Album und Titel vortasten. Diese Methode dürfte die schnellste und einfachste Lösung sein.

Fazit

Zum schnellen Scrobbeln von Videos reicht der Universal Scrobbler oder das Greasemonkey-Script vollkommen aus. YouTube ist und bleibt ein Videoportal und keine Station von Millionen Musikvideos bzw. Alben (auch wenn YouScrobble das Gegenteil beweist). Aus dem Grund wird die last.fm-Unterstützung wohl auch in diesem kleinen Rahmen bleiben. Das downloaden der Audio-Spur macht dann Sinn, wenn man das Lied auch mehrfach hören / scrobbeln möchte und die schlechte Qualität verzeihen kann. In diesem Fall würde ich YouScrobble empfehlen weil es im Browser funktioniert und, nicht so wie bei dem Free YouTube to MP3 Converter, eine externe Software installiert werden muss. Meiner Meinung nach sind Variante zwei und drei allerdings als Musik-Diebstahl zu bezeichnen und somit zu überdenken. Aber das soll dann jeder für sich selbst machen :-)

Miranda: Your ICQ Number or password was rejected

Ihr nutzt Miranda, habt eure ICQ Nummer inklusive Passwort eingegeben und ihr bekommt nach dem Onlinegehen folgende Fehlermeldung „Your ICQ Number or password was rejected“? Dann habe ich einen Lösungsvorschlag für euch. Gebt euer Passwort erneut in den Optionen ein, aber dieses Mal nur acht Zeichen. Danach ist Schluss. Probiert es erneut. Bei mir ereignete sich gerade dieses lustige Phänomen und die vorgeschlagene Lösung klappte.

Im Internet habe ich folgende Erklärung dazu gefunden:

Die Passwörter sind vom Protokoll auf 8 Zeichen begrenzt. Viele Clienten schneiden beim einloggen automatisch die übrigen Stellen ab. Miranda macht das aber nicht.

Habt ihr das Problem noch weiterhin, dann kann ich euch leider nur auf Google verweisen. Trotzdem besser als nichts. Viel Spaß.