Live HTTP Headers mit Firefox 4 nutzen

Screenshot Live HTTP Headers in Firefox 4

Live HTTP Headers in Firefox 4

Weit mehr als 100 Millionen Downloads und fast ausschließlich positives Feedback heimste Mozilla für die neueste Version ihres Browsers Firefox 4 ein. Ein Teil des Erfolges geht allerdings auf die Kappe von engagierten Add-on-Entwicklern, die pünktlich zum Release am 22. März 2011, alle ihre Tools erfolgreich aktualisiert hatten und dadurch einen problemlosen Umstieg für die Benutzer ermöglichten. Das nützliche Tool “Live HTTP Headers” scheint den Schuss allerdings noch nicht gehört zu haben und ist, zumindest wenn man das Add-on von der Mozilla-Website herunterladen möchte, nicht funktionsfähig. Doch es gibt eine Möglichkeit, um bereits jetzt wieder mit dem nützlichen Tool zu arbeiten.

Alternative Quellen nutzen

Die letzte Änderung des Projektes liegt laut der Mozilla Website bereits über ein Jahr zurück. Auf eine offizielle Version für Firefox 4 könnte man im schlimmsten Fall auch noch länger warten. In den Kommentaren zum Add-on findet sich jedoch eine Anleitung wie man aus der, für Firefox 3 kompatiblen Datei, eine funktionsfähige für Version 4 zaubern kann. Eine weitaus schnellere Variante ist es allerdings den, ebenfalls in den Kommentaren zu findenen, Link zu nutzen und das Add-on manuell zu installieren.


Live HTTP Headers für Firefox 4: Download via » psp-mode.yolasite.com (Mirror solife.cc)

Wie funktioniert die Installation?

  • Datei herunterladen
  • Im Menü von Firefox 4 auf „Extras > Add-ons“ klicken
  • Danach oben rechts (links neben dem Suchfeld) auf das “Einstellungen”-Icon klicken und dort den Punkt “Add-on aus Datei installieren” wählen
  • Jetzt einfach die vorher heruntegeladene Datei auswählen und den Browser neu starten

Unter „Extras > Live HTTP Headers“ findet man nun das Add-on wie gewohnt und kann es nutzen. In meinen Tests funktionierte nach der Installation mit der alternativen Quelle alles problemlos. Viel Spaß!

Greasemonkey-Scripts in Opera einbinden

User-Scripts sind eine tolle Sache um externe Webseiten zu erweitern oder nach eigenen Bedürfnissen zu verändern. Nach Aufruf einer beliebigen Internetseite, wird ein lokal hinterlegtes JavaScript-File in den DOM eingebunden und ausgeführt. Bekannt wurde diese Art der Webseiten-Manipulation durch das Firefox-Add-on Greasemonkey. Opera unterstüzt seit geraumter Zeit nativ diese Benutzer-Scripts und kann mit ihnen, ohne dazu vorher eine Erweiterung installieren zu müssen, umgehen. Seit der Version 11 von Opera funktioniert das sogar weitläufig problemlos. Vorausgesetzt man weiß, auf was man achten muss.


1. Das user.js-File lokal speichern

Um Greasemonkey-Dateien zu nutzen, müssen sie zuerst auf der Festplatte abgespeichert werden. Die Scripts haben normalerweise die Dateiendung “user.js” – Dies ist für die Verwendung in Opera zwingend notwendig. Der Speicherort sollte ebenfalls gut überlegt werden, da Opera nur an einem einzigen Ort nach User-Scripts sucht. Ein neuer Unterordner im Opera-Programmverzeichnis (Windows) oder im Benutzerverzeichnis (Mac) würde sich anbieten.

Opera User-Javascript-Verzeichnis

2. Das User-Javascript-Verzeichnis hinterlegen

Gut versteckt in den Einstellungen von Opera, befindet sich der Ort zum Hinterlegen des vorher erstellten Ordners. Nämlich unter “Einstellungen > Erweitert > Inhalte > JavaScripts-Optionen”. Ganz unten findet man den Punkt “User-Javascript-Verzeichnis” wo der Speicherort für User-Scripts definiert wird. Alle zu verwendenden Greasemonkey-Scripts sollten sich in diesem Ordner befinden.

3. Es kann los gehen

Ein Reload, der durch ein Script zu manipulierenden Seite, reicht aus, um zu Testen ob die Installation erfolgreich war. Zugegeben ist das Firefox-Original komfortabler im täglichen Gebrauch, da man Scripts direkt via Browser installieren, bearbeiten, löschen und sogar gezielt deaktivieren kann.

Wer auf der Suche nach guten User-Scripts ist, der findet unter userscripts.org genug vorgefertigte Exemplare zum Verbessern oder Erweitern, diverser Internetseiten. Wer UserScripts für last.fm sucht, findet auf solife.cc drei Stück. Viel Spaß beim Anpassen des Internets nach den eigenen Vorstellungen mit Opera!

App Store: Gezieltes Marketing für die eigene App

7 Milliarden Downloads konnte Apples App Store alleine im vergangenen Jahr verzeichnen. Das klingt nach einem großen Publikum, um sein Produkt zu bewerben und Umsätze zu erzielen. Warum sich der potenzielle Einkäufer trotz 350.000 weiterer Programme für das der eigenen Firma entscheiden soll, versuchte Hanns Kronenberg in einem ausführlichen Artikel im Magazin Website Boosting zu erklären. Die kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und einige weiterführende Informationen gibt es hier.


Benutzer suchen in den Top-Charts

Das Ziel: Die Top-Listen

Die meisten Downloads erzielt Apple durch das Schmökern der Benutzer im Store selbst, genauer gesagt in den “Top 25”- bzw. “Top 10”-Listen. Es sind also weniger Empfehlungen von Freunden, gesehene Werbung oder Blogartikel, die einen dazu bewegen ein Programm zu kaufen, sondern vielmehr die zwei Top-Download-Listen im Store. Diese Listen (kostenlose und kostenpflichtige Downloads) zeigen die meistgeladenen Apps der letzten 24-48 Stunden. Wer also in diesen Charts aufscheint, hat gute Chancen für einige Tage eine hohe Sichtbarkeit zu genießen und somit auch viele Downloads zu erhalten. Sobald der Bedarf bei den Benutzern gedeckt ist oder das Programm keinen guten Anklang findet, verschwindet man sehr schnell wieder aus diesen Rankings und tümpelt im schlimmsten Fall wieder in der ungesehenen Masse herum. Kronenberg erklärt anhand einiger Grafiken den schnellen Download-Abstieg vieler Apps bzw. Möglichkeiten, wie man nach einem derartigen Knick wieder den Sprung nach oben schafft.

Wie komme ich in die Chart-Listen?

Da die Chart-Listen die Top-Downloads der letzten ein bis zwei Tage anzeigen, ist es wichtig innerhalb von kurzer Zeit eine große Nachfrage zu generieren. Ein klarer Fall für das Unwort des Jahres “Buzz”. Folgende Möglichkeiten helfen dies zu erreichen:

  • Die App muss penibel genau getestet werden bevor Werbeaktionen starten, ansonsten geht der Schuss ganz schnell nach hinten los und man generiert Negativwerbung.
  • Innerhalb von kurzer Zeit muss über alle verfügbaren Kanäle Werbung geschalten werden. Dazu zählen unter anderem die eigene Website und soziale Netzwerke.
  • Wer als Firma agiert sollte Presseaussendungen verfassen, die ein paar Tage vor Launch an die nötigen Stellen verteilt werden. News- und Blogartikel sollten alle am Tag der Veröffentlichung erscheinen.
  • Kostenpflichtige Werbung kann sowohl auf Internetseiten als auch in anderen Apps geschalten werden.
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, die App, sofern kostenpflichtig, anfangs preislich zu vergünstigen, um Bekanntheit zu generieren.

Um viele Menschen auf die eigene App aufmerksam zu machen, benötigt man also einen großen Wirbel innerhalb der ersten Tage. Eine Aufgabenstellung die neben viel Vorarbeit auch eine Portion Glück und natürlich eine gute App selbst voraussetzt.

Wir brauchen noch mehr Buzz!

Hat man es in die Chart-Listen geschafft ist man dort meistens auch schon nach kurzer Zeit wieder weg und generiert immer weniger Downloads. Um erneut in diese Listen zu gelangen sollte man die oben erwähnten Techniken nach ein paar Wochen oder Monaten wieder zünden. Ein Update der App und dazugehörigen News-Artikel, Werbungen etc. würden sich anbieten, um erneut Aufsehen zu erregen.

Genug Buzz erzeugt, was jetzt?

SEO-Berater Kronenberg erklärt im Artikel, dass die Auffindbarkeit in der App-Suche ein nicht zu vergessender Aspekt ist. Seine Analysen haben ergeben, dass die Store-Suche in erster Linie nach folgendem Muster abläuft: Der wichtigste Faktor ist der App-Name, danach der Name des Publishers und danach die Keywordliste. Genau danach sollte man seine App betitelt in den Store einstellen, um in der Suche rasch aufgefunden zu werden. Nach all dem Wirbel und der Werbung kommt Ruhe ein und es gibt lediglich einen großen Faktor der die eigene App weiter ins Gespräch bringen kann: Die Qualität. Nach einigen Monaten entscheidet sich, ob die App nützlich ist, die Benutzer es weiterempfehlen oder nicht.

Fazit

Um eine App erfolgreich im Store zu veröffentlichen braucht es viel Zeit zur Vorplanung, Geld zum Erstellen, Testen und Publizieren der App und eine Brise Glück damit das Vorhaben im richtigen Moment zündet. Viele Firmen investieren viel Geld, um eine App zu programmieren, wundern sich dann jedoch über den ausbleibenden Erfolg. Es ist das Zusammenspiel aus einem soliden Produkt und gutem Marketing, welches über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Schlussendlich bestimmen allerdings die Benutzer, über die Qualität der App. Und das ist auch gut so.

Gezielte Webseiten-Analyse mit ClickTale

ClickTale Logo

CustomerExperience Analytics

Das Ziel jeder Internetseite sollte sein, dem Besucher auf schnellstem Weg zur gewünschten Information zu leiten. Eine denkbar einfache Aufgabenstellung wird für viele Webentwickler zum spekulativen Tasten im Dunkeln. Trotz Tools wie Google Analytics, A/B-Testings oder Umfragen bleiben bei den Seitenbetreibern einige Fragen unbeantwortet: Was macht der Besucher genau auf der eigenen Webseite? Wohin bewegt er seine Maus? Welchen Bereich der Seite fokussiert er stärker? Wohin scrollt er? Wohin lenkt er seine Aufmerksamkeit? Versteht er die Navigation oder das Registrierungs-Formular? Wer zum Verbesssern seiner Seite diese detailierten Informationen benötigt, dem sei der Dienst ClickTale wärmstens ans Herz zu legen.

Was macht ClickTale genau?

Das Projekt ClickTale ist kein neumoderner Hype, sondern ein seit 2006 existierendes Analyse-Tool aus Israel mit mehr als 50.000 Kunden. ClickTale erstellt Mitschnitte von Seitenbesuchen, die man sich später, ähnlich einer Bildschirmaufnahme, ansehen kann. Was sich für die Besitzer kleinerer Websites eventuell als unnötige Spielerei anhört, ist für große Portale und Online-Shops unverzichtbar. Nach dem Betrachten einiger Mitschnitte, entsteht schnell ein Bild, wie Besucher die eigene Seite nutzen, wohin sie sich bewegen, wohin sie klicken und wann und vor allem wo sie die Seite verlassen. Dies ist jedoch nur die Spitze des funktionalen Eisberges von ClickTale.

Weiterer Funktionsumfang:

ClickTale bietet weiters grafische Heatmaps zum Analysieren der Mausbewegungen bzw. der Klicks. So lässt sich erkennen, in welchen Bereich sich der Besucher bewegt und agiert. Sofern dies nicht den Wünschen des Webseiten-Betreibers entspricht, kann Mithilfe dieser Informationen gezielt eine Änderung vorgenommen werden. Auch Conversion-Testings sind möglich und messbar. Möchte man Beispielsweise, dass der Nutzer nach dem Einsteigen auf die Startseite, ein paar Artikel im Shop ansieht und danach einen kauft, so kann dieses Ziel (Conversion) in ClickTale definiert werden. Später ist es möglich beide Benutzer-Seiten (Ziel erreicht, Ziel nicht erreicht) zu betrachten und Seiten-Optimierungen daraufhin durchzuführen.

Verhalten sich Benutzer, die via Google auf meine Seite gekommen sind und den Internet Explorer 6 nutzen, anders als jene, die direkt meine Website ansteuern und den Firefox benutzen? Mit umfangreichen Filterungen der Mitschnitte, können unterschiedliche Paramter miteinander verglichen und analysiert werden. Mit dem Tool lassen sich außerdem Online-Formulare und der Umgang der Benutzer mit diesen, genau nachvollziehen und später mit den gewonnen Erkenntnissen optimieren.

Qualität kostet Geld

ClickTale ist ein mächtiges Tool zur Verbesserung der eigenen Seite und das hat seinen Preis. Die Kosten sind gestaffelt nach Funktionsumfang und Anzahl der Seitenaufrufe. Die monatlichen Ausgaben betragen 99 USD bis zu 990 USD. Das Testen der wichtigsten Funktionen ist sogar gratis möglich, hier sind die Aufzeichnungen jedoch auf 400 Stück beschränkt.

Fazit

ClickTale stellt eine sinnvolle Erweiterung der bereits bekannten Trackingtools wie Google Analytics dar und gewährt interessante Informationen, um sein Online-Projekt kontinuierlich und gezielt zu verbessern und die gewünschte Zielerreichung der Benutzer zu steigern. Ein Analyse-Tool also, welches durch seine Möglichkeiten der Online-Usability-Tests, Licht ins Dunkel bringt und es dem Seitenbetreiber erlaubt, gezielt Verbesserungen durchzuführen.

Weiterführende Links: